31. Mär 2026 — Lesezeit: 4 Minuten
von Alfred Rosner
Wenn du ein paar Tage hier bist, wirst du schnell merken, wie viel es zu entdecken gibt. Das hier sind die Dinge, die wir selber immer wieder gerne machen.
Viele Wege starten direkt am Platz, aber eine besonders schöne Wanderroute geht in Richtung Misselhorner Heide und ins Tiefental.
Die Landschaft ist ganz besonders und abwechsulgsreich: Offene Heideflächen, kleine Teiche und Bäche, alte Wälder und ein leichtes Auf und Ab des durch das Gelände. Schön ruhig und urig.
Ein besonderes Highlight ist der Eintrieb der Heidschnucken. Am späten Nachmittag kommen die Tiere zurück in den Stall. Unser Rezeptionsteam kann euch genau sagen, wo der beste Spot ist.
Oldendorfer Kiesteiche.
Weg in die Misselhorner Heide.
Die Südheide ist ideal für ruhige Tage draußen und die Örtze gehört zu den schönsten Wegen, sie zu erleben.
Direkt an unserem Platz gibt es einen eigenen Kanuanleger. Von hier aus kannst du zwischen Mitte Mai und Mitte Oktober auf den Fluss starten und die Landschaft vom Wasser aus entdecken.
Die Örtze fließt langsam und gleichmäßig, ohne Strömung oder Hektik. Genau das macht sie ideal für entspannte Touren, auch mit Kindern. Unterwegs gleitest du durch stille Abschnitte, vorbei an Wiesen, Wäldern und viel unberührter Natur. Immer wieder gibt es kleine Hinweisschilder entlang der Strecke, die dir etwas über die Umgebung, Tiere und Pflanzen erzählen.
Es gibt verschiedene Touren mit unterschiedlichen Längen, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen willst.
Wenn du ein Kanu oder Kajak mieten möchtest, läuft alles unkompliziert über die Bootsvermietung. Du wirst direkt am Platz abgeholt, zu deinem der vielen Startpunkt gebracht und auch der Rücktransport wird organisiert.
Kontakt: Bootsvermietung Oertze, Tel: 0172 6317440
Die Oertze fliesst ruhig durch unberührte Natur.
Wenn du mal nicht selber kochen willst, gibt es viele Möglichkeiten in der Nähe.
Das Gutshof im Oertzetal liegt quasi um die Ecke. Gutbürgerliche deutsche Küche, geschmackvoll und sehr freundlich.
Für Kaffee und Kuchen lohnt sich ein Stopp im Ole Müllern Schün. Große Scheune, draußen sitzen unter alten Bäumen, hausgemachte Torten – eher ein längerer Zwischenstopp als nur ein Kaffee.
Oder du gehst zum Rabehof, nur eine Straße weiter. Hofladen, regionale Produkte und im Sommer ein kleines Café, die einen super Strammen Max machen.
Der Rabenhof ist 500m vom Platz entfernt.
Die Südheide ist besonders interessant zur Vogelbeobachtung. Gerade in den offenen Heideflächen und entlang der Örtze lassen sich viele heimische Arten beobachten: Störche und Kraniche auf den Feldern, Greifvögel über den Wiesen oder kleinere Vögel in den Übergängen zwischen Wald und Heide.
Im Frühjahr und Herbst liegt die Region außerdem auf wichtigen Zugrouten. Kraniche, Wildgänse und Greifvögel ziehen über die Landschaft, nicht in großen Ansammlungen wie an der Küste, sondern eher im Vorbeiflug. Man hört sie oft, bevor man sie sieht.
Du brauchst dafür nicht viel. Oft reicht ein früher Spaziergang oder der Abend, wenn es ruhiger wird. Ein Fernglas hilft, aber wichtiger ist, dass du dir Zeit nimmst.
Wenn du etwas mehr Zeit hast, gibt es rund um den Platz ein paar Ausflüge, die sich wirklich lohnen.
Der Wildpark Müden ist einer davon, vor allem, weil er sich nicht wie ein klassischer Tierpark anfühlt. Auf rund 10 Hektar laufen viele heimische Tiere in naturnahen Gehegen: Rotwild, Wildschweine, Waschbären oder auch Greifvögel.
Für einen kleinen Stadt-Ausflug lohnt sich Celle. Die Altstadt gehört zu den größten Fachwerkensembles Europas, mit mehreren hundert historischen Häusern, die teilweise aufwendig restauriert sind. Das Highlight ist das Celler Schloss, das mitten in der Stadt liegt und auf eine lange Geschichte zurückblickt. An regnerische Tage ist das Hallenbad in Celle auch eine gute Option, wenn das Wetter nicht mitspielt und Kinder bespaßt werden müssen.
Wenn du in der Natur bleiben willst, aber etwas Abwechslung suchst, fahr ins Bornriethmoor. Die Landschaft wirkt hier komplett anders als die offene Heide: feucht, still, fast ein bisschen rau. Alte Torfstiche, Moorflächen und kleine Wege führen durch ein Gebiet, das sich sehr ursprünglich anfühlt.
Für einen spontanen Abstecher kannst du auch Richtung Bispingen fahren. Dort gibt es einige ungewöhnlichere Stops – vom „verrückten Haus“, das auf dem Kopf steht, bis zu kleineren Freizeitangeboten. Nichts, wofür man einen ganzen Tag einplanen muss, aber gut für zwischendurch.
Die Gedenkstätte Bergen-Belsen ist kein klassischer Ausflug, sondern ein historischer Erinnerungsort von trauriger, aber sehr wichtiger Bedeutung. Hier wird die Geschichte des Konzentrationslagers dokumentiert, in dem mehr als 70.000 Menschen ermordet wurden. Der Ort ist still, eindrücklich und fordert Zeit und Ruhe.
Du kannst dir viele Sportgeräte ausleihen, Tischtennis spielen oder eine Yoga Session an der Yoga Hütte einlegen.
Abends trifft man sich an den Grillbars oder am Lagerfeuer. Wenn du selbst kochen willst, findest du im Campladen alles, was du brauchst. Und wenn nicht: Pizza machen wir auch.
Der Ooni-Pizzaofen steht ebenfalls bereit, wenn du selbst loslegen willst.
Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gibt es unsere Camperküche sowie das Clubhaus mit Büchern und Spielen, ein guter Ort, um ein paar Stunden zu verbringen.
Yoga mit Volgelzwitschern.
Gemütliche Abende am Grillplatz.
Wenn du noch mehr Ideen brauchst oder einfach wissen willst, was es sonst noch alles gibt, sprich uns gerne an. Es gibt wirklich sehr viel zu entdecken.
Und wenn du einfach so vorbeischaust, freuen wir uns genauso.
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